Lexikon Visual Merchandising
Ladenraumzuteilung, quantitative
Teil der Präsentaitionspolitik, der die Zuteilung der Verkaufsfläche in Hinblick auf die Warengruppen etc. zum Gegenstand hat.Komplementär: Ladenraumzuteilung, qualitative.
Ladenregalanordnung
Teil der Ladenraumanordnung, das die Anordnung der Regale im Ladenraum bestimmt. Sie beinflußt im wesentlichen den Kundenlauf. Grundsätzlich sind Zwangsablauf und Individualablauf mit den dazwischenliegenden Kombinationen zu unterscheiden.Ladenschaufenster
Schaufenster.Ladentisch
Element des Ladendesigns, das häufig zur Präsentation der Ware gegenüber dem Kunden dient.Ladenverkaufsfläche
Teil der Gesamtfläche eines Ladens, die für die Warenpräsentation und die Kunden abgestellt wird.Ladenbaupolitik, Ladenlayoutpolitik, Ladenprozeßpolitik.
Ladenverkaufsraum
Systemkonform für Verkaufsraum im Ladengeschäft.Ladenzone
Teilbereich des Ladenlayouts bzw. des Ladenraums, das durch waren- und absatzoptimierende Merkmale bestimmt wird.Verkaufsstarke Ladenzonen sind u.a.:
- Transporteinrichtungen wie Lift, Rolltreppen,
- Gankreuzungen,
- Außengang,
- Auflaufflächen, die den Kundenblick auf sich ziehen,
- Hauptwege des Ladens,
- rechts des Kundenlaufs liegende Warenträger,
- helle Ladenzone,
- mit dem Uhrzeigersinn.
Verkaufsschwache Ladenzonen sind u.a.:
- Einlaufzone und Mittelgang,
- links des Kundenlaufs liegende Warenträger,
- Ecken und Sachgassen,
- dunkle Ladenzone,
- gegen den Uhrzeigersinn,
- Räume hinter den Kassen,
- höhere und tiefere Etagen.
8 Grundsätze zur verkaufsstarken Ladenzone:
(1) Warenträger
Warenträger sollen Spannung erzeugen und zur Entdeckung anreizen. Keinesfalls darf der Kunde zu einem bestimmten Durchlauf im Laden gezwungen werden (Abbildung aus Jenn 155).
(2) Warengruppen
Verkaufsstarke Warengruppen sind an Plätzen mit niedriger Frequenz und vice versa einzurichten.
Verkaufsstarke Warengruppen im LEH sind u.a.:
(2.1) Grundnahrungsmittel,
(2.2) Obst und Gemüse,
(2.3) Alkoholfreie Getränke,
(2.4) Molkereiprodukte,
(2.5) Fleisch- und Wurstwaren.
(3) Bedienungsabteilungen,
Verkaufsstarke Bedienabteilungen gehören an Plätze mit niedriger Frequenz.
Räumliche Trennung der Bedienungsabteilung durch Selbstbedienungsabteilung, damit sich die Kunden nicht in Sichtweite der nächsten Abteilung in Stoßzeiten erneut anstellen müssen.
(4) Sonderangebote,
(5) Gangbreite,
(6) Beleuchtung,
(7) Displays und Hinweisschilder,
(8) akustische Kundeninformationen.
Ladenlayoutpolitik.






