Lexikon Visual Merchandising
Ladenlayout
Synonym für Ladenlayoutpolitik.Ladenlayoutpolitik
Systematisch bestimmt ein Instrument der Präsentationspolitik und inhaltlich, die Ausgestaltung der Innen- uns Außenflächen nach absatzoptimierenden Merkmalen in Hinblick auf Sortiment, Warenpräsentation, Ladenraumaufteilung, Ladenraumanordnung und Attraktion. Die technologischen Abläufe müssen stets im ausgewogenen Kosten-Ertrags-Verhältnis stehen.Die Ladengestaltungspolitik wird u. a. weiter bestimmt durch Ladengröße, Ausstellungsgröße und Sortiment.
Wichtige Ziele der Ladenlayoutpolitik sind u.a.:
(1) Der Kunde darf nicht von den Waren abgelenkt werden.
(2) Die Erhöhung der Verweildauer je Kunde im Ladengeschäft.
(3) Die Verringerung der Verweildauer je Schnellkäufer im Ladengeschäft.
(4) Die gezielte Optiimierung von Impulskäufen.
(5) Die gezielte Optimierung von Verkäufen mit hohem Deckungsbeitrag.
(6) Die gezielte Optimierung der Kundenfrequenz über die gesamte Verkaufsfläche.
(7) Die gezielte Optimierung der Einfachheit des Einkaufs für den Kunden.
Wichtige Instrumente der Ladenlayoutpolitik sind u.a.:
(1) Alle visuellen Gestaltungselemente (Ladenmöbel und Warenträger), die die Wegeführung bestimmen.
(2) Die Intensität der Präsentation gleicher Waren.
(3) Die Bedienungs- oder Kontaktform.
(4) Die Zueinanderordnung der Abteilungen.
(5) Die Beleuchtung.
(6) Die Integration aller baulichen Elemente.
Wichtige Regeln der Kundenführung sind u.a.:
(1) Regel der Haupt- und Nebenwege: Der Laden spiegelt den Städtebau wieder.
(2) Regel der diagonalen Wege. Diese Wegeführung ist auf wenige Branchen beschränkt.
(3) Regel der Arenabauweise (Trichter): Ein hoher Rand umgibt eine flache Mitte.
(4) Regel des Marktplatzes: Plätze für Sonderangebotsplazierungen und dynamische Frischeangebote.
Komplementär: Leistungsbereitschaftspolitik, Mediawerbung, Öffentlichkeitsarbeit, persönlicher Verkauf, Warenpräsentationspolitik.
Vgl. Regalwertigkeit.
Ladenplazierungsspiegel
Instrument, das die qualitative und quantitative Raumzuteilung innerhalb des Ladenverkaufsraumes darstellt.Ladenprozeßpolitik
Summe der Bewegungsvorgänge innerhalb des Ladens sowie zwischen Nebenräumen und Laden. Ladenbaupolitik, Ladenlayoutpolitik.Ladenraum
Gesamtheit des Raumes, den ein Laden einnimmt. Er besteht u.a. aus folgenden Teilräumen bzw. Ladenzonen:(A) Verkaufsraum
(1) Schaufenster
(2) Aussenfront
(3) Eingangszone
(4) Kassenzone
(5) Warenpräsentationszone
(B) Lagerraum
Ladenraumanordnung
Teil der Ladenlyoutpolitik, der die Anordnung der Funktionsbereiche untereinander bestimmt.Komplementär: Ladenraumaufteilung.
Ladenraumaufteilung
Teil der Ladenlayoutpolitik, der die Aufteilung des Verkaufsraumes in seine verschiedenen Funktionsbereiche umfasst:(1) Warenfläche
Dient der Präsentation der Ware mit Warenträgern.
(2) Kundenfläche
Vekehrswege, Ein- und Ausgänge, Treppen und Lifte.
(3) Übrige Verkaufsfläche
Personal- und Thekenfläche, Vorführ- oder Anprobierräume, Restaurants, Toiletten, Kindergarten.
Komplementär: Ladenraumanordnung.
Ladenraumeinrichtung
Gesamtheit der Gestaltungsmassnahmen innerhalb des Verkaufsraums.Ladenraumzuteilung, qualitative
Teil der Warenplazierungspolitik, der die Zuordnung der Warengruppen im Verkaufsraum bestimmt.Komplementär: Ladenraumzuteilung, quantitative.
Ladenraumzuteilung, qualitative
Teil der Präsentationspolitik, der die Zuordnung der Warengruppen im Verkaufsraum zum Gegenstand hat.Komplementär: Ladenraumzuteilung, quantitative.






