Lexikon Visual Merchandising
Aktionsplazierung
Typ der Warenplazierung, bei der für eine Verkaufsaktion eine Sonderplazierung auf der ladenverkaufsfläche gewählt wird. Dies erfolgt häufig als Bodenplazierung. Die Stammplazierung kann dabei entfallen.Artikelplazierung
Regeln zur Artikelplazierung im Rahmen der Regalwertigkeit sind u.a.:- Förderungsartikel in der Sichtzone,
- Zeigerwaren in der Griffzone,
- schwere, preiswerte und große Artikel in der Bückzone.
Augenzone
Im Rahmen der vertikalen Regalwertigkeit der Bereich zwischen 120 und 160 cm Höhe.Außenfläche
Teil der Außenpräsentation. Komplementär: Fassade, Schaufenster.Außenwerbung
Instrument der Marktkommunikationspolitik, das als Werbeträger zumeist genormte Flächen in Bereichen mit hoher Konsumentenfrequenz (auch Innenräume) zur Anbringung der spezifischen Außenwerbemittel nutzt. Außenwerbung wird zumeist mit Fernsehwerbung kombiniert, da sich die Werbewirkung des Mediums Fernsehen nachdrücklich verstärkt.Geschichte:
Grundformen lassen sich in der Antike (z.B. Papyrus in Ägypten) und im Mittelalter (z.B. Ladenschild) beobachten. Das konstitutive Merkmal der mechanischen Reproduzierbarkeit, das mit der Erfindung des Buchdrucks im 15. Jahrhundert Einzug hielt, war die eigentliche Geburtsstunde des Massenwerbemittels. Ein weiterer Schritt nach vorn erfolgte mit der Erfindung der Lithografie (1796/98). Die Geburtsstunde der modernen Außenwerbung ist erst mit der Einführung moderner Einrichtungen (z.B. Litfaßsäule) zu sehen.
Komplementäre Teilklassen, legt man den zeitlichen Verlauf der Werbemaßnahme zugrunde, sind u.a.:
(1) Dauerwerbung. Bandenwerbung. Dachkranzwerbung. Dachrandwerbung. Giebelwerbung. Kanaldeckelwerbung. Lichtwerbung. Plakatwerbung. Uhrenpatronat. Verkehrsmittelwerbung.
(2) Ad-hoc-Werbung. Luftwerbung, Reiter, Wechselbandensystem. Als weiteres Klassifizierungsmerkmal dient die Mobilität bzw. Immobilität. Fassadengestaltung, Schaufenstergestaltung.
Ausstellung
Systematisch bestimmt Instrument der Schauwerbung, das inhaltlich bestimmt zeitlich begrenzt und nicht zwangsweise periodisch wiederkehrend, einer Vielzahl von Unternehmen ermöglicht, untereinem bedarfsbegrenzenden Thema (z. B. Buch) ein repräsentatives Leistungsprogramm gegenüber Publikumsbedarfsgruppen darzubieten.
Messe.







